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Der Fernlehrgang zum Betriebswirt ist mit allen Bildungsabschlüssen möglich
Wer Betriebswirt ist, hat eine kaufmännische und organisatorische Schlüsselstellung in Unternehmen inne – und wird dafür entsprechend bezahlt. Als Weiterqualifizierung von Mitarbeitern kommt der Betriebswirtschaft eine große Bedeutung zu. Berufsbegleitend bilden in Deutschland viele Bildungsinstitute zum „Betriebswirt“ aus. Wer auf ein Abendstudium mit ständiger Präsenzpflicht verzichtet, ist mit einem Fernlehrgang beziehungsweise Fernstudium gut bedient.
Einige private […]
Wer Betriebswirt ist, hat eine kaufmännische und organisatorische Schlüsselstellung in Unternehmen inne – und wird dafür entsprechend bezahlt. Als Weiterqualifizierung von Mitarbeitern kommt der Betriebswirtschaft eine große Bedeutung zu. Berufsbegleitend bilden in Deutschland viele Bildungsinstitute zum „Betriebswirt“ aus. Wer auf ein Abendstudium mit ständiger Präsenzpflicht verzichtet, ist mit einem Fernlehrgang beziehungsweise Fernstudium gut bedient.
Einige private Anbieter von Fernlehrgängen unterbreiten ein niedrigschwelliges Angebot zum „Geprüfte/n Betriebswirt/in“ mit einem an die Berufsbezeichnung angeschlossenen Kürzel, das auf das Bildungsinstitut erweist. Dieser Fernlehrgang bietet ein verkürztes Studium, verzichtet auf die staatliche Prüfung, fordert als Zulassungsvoraussetzung vom Teilnehmer lediglich den Hauptschulabschluss und kann relativ kostengünstig angeboten werden.
Auf Fachschulniveau bewegt sich der ebenfalls von privaten Fernschulen angebotene Ausbildungsgang „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“. Hier muss am Ende eine staatliche Prüfung abgelegt werden, in der Regel an einer Wirtschaftsfachschule. Das Studium hat eine Laufzeit von rund 36 Monaten mit durchschnittlich 15 Stunden veranschlagter Studienzeit in der Woche. Der Teilnehmer erhält im Laufe der Zeit etwa 100 Studienbriefe, die er sorgfältig durchzuarbeiten hat.
Die Studienbriefe sind didaktisch entsprechend aufbereitet und an den Fächerschwerpunkten orientiert. Als Studienschwerpunkte stehen hier in der Regel Finanzwirtschaft, Absatzwirtschaft (Marketing), Wirtschaftsinformatik und Personalwirtschaft zur Wahl. Einige Anbieter offerieren wahlweise auch noch das Fach Logistik.
Wer zum staatlich geprüften Betriebswirt ausgebildet werden will, muss in der Regel einen Realschulabschluss vorweisen können. Es gilt aber auch eine abgeschlossene Berufsausbildung mit – je nach Ausbildungsrichtung – einer nachgewiesenen Berufstätigkeit von bis zu drei Jahren - sowie eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens sieben Jahren. Das Bundesland Niedersachsen fordert auch noch den Berufsschulabschluss.
Seriöse Anbieter von Fernunterrichtslehrgängen haben ein Prüfsiegel. Sie wurden von der Aufsicht führenden Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) unter die Lupe genommen und unter einer bestimmten Nummer zugelassen.
Ein Fernstudium im Studiengang Betriebswirtschaft bieten vor allem private Fachhochschulen an. Es schließt mit dem staatlichen Hochschulabschluss „Diplom-Kauffrau/Diplom-Kaufmann (FH)“ ab. Dabei handelt es sich um einen im Schnitt neunsemestrigen Studiengang, der mit dem Diplom endet. Dieser Abschluss bietet im Anschluss die Möglichkeit der Promotion. Ein gleichsam verkürztes und an den „basics“ orientiertes Studium schließt mit dem akademischen Titel „B.A. (Bachelor of Arts)“ ab. Ein Aufbaustudium bringt den „Master“ und damit auch die Chance, einen Doktortitel zu erwerben.
Die Voraussetzung für ein Studium an der Fachhochschule ist der Besitz der allgemeinen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife. Außerdem ermöglicht das Studium eine „als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung“.
Hierbei handelt es sich überwiegend um ein Online-Studium mit bestimmten Präsenztagen im Laufe des Semesters. Diese werden aber ausschließlich an Wochenenden angeboten.
Am 01.12.09 in Allgemeinund Fernstudium veröffentlicht. RSS Feed für Kommentare. Du kannst hier kommentieren oder per Trackback von Deinem Blog .

